Acetaldehyd
Acetaldehyd ist ein natürlicherweise in Früchten häufig
vorkommender Stoff, der sich auch bei der Produktion von Kunststoff-Flaschen
aus PET bilden kann. In geringen Mengen kann er nach Befüllung der
Flaschen in das Getränk hineingelangen (migrieren).
CO2-haltige Mineralwässer sind davon stärker
betroffen als CO2-freie. Da Mineralwasser ein sehr
sensibles Produkt ist, kann es bei höheren Migrationen zu geschmacklichen
Beeinträchtigungen kommen.
Eine gesundheitliche Gefährdung des Verbrauchers ist aber selbst
dann ausgeschlossen.
Zum Vergleich: Ein kleines (0,1 l) Glas Wein mit mittlerem Acetaldehydgehalt
(5090 mg/l) enthält so viel Acetaldehyd wie mehrere hundert
Liter Mineralwasser, das in PET-Flaschen abgefüllt ist.
Arsen
Arsen ist ein natürlicher Stoff. Er kommt als Spurenelement in der
Erdkruste vor und steht in der Häufigkeits-Rangliste der Elemente
auf Platz 20. Das im Mineralwasser enthaltene Arsen ist natürlichen
Ursprungs und nicht aufgrund von Umweltverschmutzungen im Wasser vorhanden.
Es ist wichtig zu wissen, dass durch Arsen in Mineralwasser keine gesundheitliche
Gefährdung ausgeht. Der Arsengrenzwert der EG-Trinkwasser-Richtlinie
entspricht dem in Deutschland festgelegten Grenzwert für Mineralwasser.
Die meisten deutschen Mineralwässer weisen weniger als ein Zehntel
des für Leitungswasser zulässigen Arsengehaltes auf.
Wer befürchtet, er könne zuviel Arsen zu sich nehmen, muss seine
gesamte Nahrungs-aufnahme kritisch unter die Lupe nehmen. Um nur ein Beispiel
zu nennen: Seefisch und Meeresfrüchte können bis zu 0,8 mg Arsen
pro Kilogramm enthalten die meisten Mineralwässer enthalten
weit weniger als 0,05 mg Arsen pro Liter.
Um überhaupt in den kritischen Bereich bei der Arsenaufnahme zu kommen,
müsste ein Erwachsener demnach je nach Körpergewicht täglich
bis zu mehrere Hundert Liter Mineralwasser trinken.
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