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Wissen ums Wasser


Wußten Sie schon, dass Mineralwasser bestimmte Anteile von Mineralien und anderen Elementen enthalten muß?

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Diese und viele weitere Antworten auf Ihre Fragen können Sie in unserem Wasserlexikon nachschlagen.


Wasserlexikon: K


Keime
Mineral- und Heilwässer sind reine Naturprodukte und können deshalb nicht steril sein. Sie haben eine quelleigene Mikroflora – es handelt sich dabei um naturgegebene Wasserkeime. Von einer Keimbelastung kann deshalb keine Rede sein. Der Gesetzgeber verbietet sogar, Mineralwässer zu desinfizieren und damit die Mikroflora zu zerstören.

Steril können nur Nahrungsmittel sein, in denen die Keime rigoros abgetötet werden, wie es z. B. durch Abkochen möglich ist. Eine sterile Ernährung ist aber für den gesunden Menschen nicht notwendigerweise das Beste. Wir benötigen für unsere Gesundheit Mikroorganismen. Aus diesem Grund essen wir sogar bestimmte Lebensmittel, wie z. B. Joghurt, der Milchsäurebakterien enthält. Dies ist ein Beispiel dafür, dass Keime nicht automatisch negative Wirkungen haben.

Kohlensäure
Kohlensäure verleiht Getränken einen prickelnd frischen, angenehm säuerlichen Geschmack. Mit Kohlensäure sind Getränke länger haltbar. Mineralwasser mit klassischem Kohlensäuregehalt ist nach wie vor der Favorit der deutschen Verbraucher. Sein Anteil am Mineralwasser-Absatz liegt bei ca. 60%. Mineralwässer mit reduziertem Kohlensäuregehalt werden jedoch zunehmend beliebter.

Mineralwasser ist ein außerordentlich sensibles Produkt. Daher werden bei der Kohlensäuregewinnung besonders strenge Anforderungen an die Qualität der Kohlensäure gestellt. Darin ist ein Reinheitsgrad von 99,95% festgeschrieben. Außerdem gilt natürlich das gesetzliche Gebot, dass die ursprüngliche Reinheit, die das Mineralwasser auszeichnet, durch nichts beeinträchtigt werden darf.