Mineralien
und Spurenelemente
Die im Mineralwasser enthaltenen Mineralien und Spurenelemente haben wichtige
Aufgaben im Stoffwechsel. Der Körper benötigt sie, kann sie
aber nicht selbst herstellen. Deshalb müssen Sie über die Nahrung
aufgenommen werden. Eine ausgewogene Ernährung mit Vollkornprodukten,
frischem Obst und Gemüse, Milch und Milchprodukten, Fleisch und Fisch
versorgt den Körper mit diesen lebenswichtigen Stoffen. Allerdings
können Faktoren wie schwere körperliche Tätigkeiten, Stress,
Medikamentenkonsum, aber auch sportliche Betätigung zu einem höheren
Mineralstoffbedarf führen. Da die Mineralstoffe im Mineralwasser
in gelöster Form vorhanden sind, kann der Körper sie gut aufnehmen.
Außerdem werden durch die Flüssigkeitszufuhr die Nieren entlastet,
über die ja Schadstoffe aus dem Körper ausgeschwemmt werden.
Mineralwasser
Mineralwasser ist ein reines Naturprodukt und kann nicht industriell hergestellt
werden. Es entsteht aus Niederschlagswasser, das beim Versickern durch
die unterschiedlichen Erd- und Gesteinsschichten gefiltert und gereinigt
wird. Bei diesem Sickervorgang, der einige hundert oder sogar tausend
Jahre dauern kann, löst das Wasser Mineralien und Spurenelemente
aus dem Gestein. Tief in der Erde sammelt es sich schließlich
es entsteht ein Mineralwasservorkommen. Als Mineralwasser darf es nur
gefördert werden, wenn die unterirdische Quelle nachgewiesenermaßen
ursprünglich rein ist d.h. die Quelle muss vor jeglicher Verunreinigung
geschützt sein. Um die Reinheit und Frische des Mineralwassers bis
hin zum Verbraucher zu bewahren, muss es direkt an der Quelle in die für
den Endverbraucher bestimmte Verpackung abgefüllt werden.
Mineralwasser-Erfrischungsgetränke
Sind Fruchtsaftgetränke, Limonaden oder Brausen, die ausschließlich
mit natürlichem Mineralwasser und nicht beispielsweise mit Leitungswasser
hergestellt werden.
Mineralwasser-Verbrauch
Da immer mehr Verbraucher die Gesundheit fördernden und ernährungsphysiologisch
positiven Eigenschaften natürlichen Mineralwassers erkennen, steigt
der Verbrauch ständig. 1950 lag der Pro-Kopf-Verbrauch bei zwei Litern,
1992 bei 93 Litern und 2001 bereits bei 104 Litern mit weiterhin steigender
Tendenz.
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