Natrium
Ebenso wie die anderen Mineralstoffe wird auch das Natrium aus dem Gestein
gelöst, das das Mineralwasser durchfließt. Natrium ist also
ein Mineralstoff, der naturgegeben im Mineralwasser vorkommt.
Natrium erfüllt im menschlichen Stoffwechsel wichtige Funktionen.
Zusammen mit dem Mineralstoff Kalium hält Natrium den Wasserhaushalt
im Körper konstant. Bei gesunden Erwachsenen reguliert die Niere
den Natrium- und Kaliumbestand sowie den Wasserhaushalt. Ein Grenzwert
ist nicht festgelegt, da Natrium für den gesunden Konsumenten gesundheitlich
völlig unbedenklich ist. Daher haben auch andere Lebensmittel keinen
Grenzwert für Natrium.
Säuglinge und Kleinkinder sollten prinzipiell wenig Natrium bzw.
Kochsalz verzehren. Die Funktionsfähigkeit der Nieren ist bei der
Geburt noch nicht voll ausgeprägt und muss sich in den ersten Lebensmonaten
erst entwickeln. Mineralwässer, die mit dem Hinweis Geeignet
für die Zubereitung von Säuglingsnahrung werben, enthalten
neben einer Reihe anderer vorgegebener Werte einen Natriumgehalt
von maximal 20 mg pro Liter.
Mehr dazu unter dem Stichpunkt
Säuglingsnahrung.
Natürliches Mineralwasser
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Natürliches Mineralwasser hat laut Mineral- und Tafelwasserverordnung
(MTV) seinen Ursprung in einem unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten
Wasservorkommen |
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Es muss direkt am Quellort abgefüllt werden, damit seine ursprüngliche
Reinheit bis zum Verbraucher bewahrt wird. |
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Auf Grund seines Gehalts an Mineralstoffen und Spurenelementen besitzt
Mineralwasser ernährungsphysiologische Wirkungen |
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Als einziges deutsches Lebensmittel bedarf es einer amtlichen Anerkennung.
In diesem Rahmen wird es in über 200 Einzeluntersuchungen überprüft |
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Als Behandlungsverfahren sind der Entzug von Eisen und Schwefel aus optischen
und geschmacklichen Gründen und Entzug oder Zusatz von Kohlensäure
erlaubt |
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