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Wissen ums Wasser


Wußten Sie schon, dass Mineralwasser bestimmte Anteile von Mineralien und anderen Elementen enthalten muß?

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Diese und viele weitere Antworten auf Ihre Fragen können Sie in unserem Wasserlexikon nachschlagen.


Wasserlexikon: S


Säuglingsnahrung
Industriell zubereitete Säuglingsnahrung ist bereits optimal auf die Bedürfnisse des Säuglings eingestellt. Das Wasser, mit dem sie verdünnt bzw. angerührt wird, sollte möglichst „neutral“ sein, also keine wesentlichen Mengen an Mineralien beitragen.

Der Hinweis „Geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ ist ein Werbehinweis, also eine freiwillige Deklaration auf dem Etikett. Die deutsche Mineral- und Tafelwasserverordnung erlaubt ihn, wenn für bestimmte Inhaltsstoffe die folgenden Höchstwerte nicht überschritten sind:

  Natrium 20 mg/l
  Nitrat 10 mg/l
  Nitrit 0,02 mg/l
  Sulfat 240 mg/l
  Fluorid 0,7 mg/l
  Mangan 0,05 mg/l
  Arsen 0,005 mg/l
Ferner müssen strenge mikrobiologische Werte eingehalten werden.

Für Sulfat und Mangan entsprechen die Werte denen, die auch für Trinkwasser gelten. Alle anderen liegen unterhalb der für Trinkwasser festgelegten Werte, um dem Verbraucher, der sich an dem Werbehinweis „Säuglingsnahrung“ orientiert, ein abermals erhöhtes Schutz- und Vorsorgeniveau zu garantieren.

Sprudler-Gerät
Eine Reihe von Anbietern hat Geräte auf den Markt gebracht, mit denen es angeblich möglich ist, „Mineralwasser" herzustellen. Wer die typischen Merkmale von Mineralwasser kennt, kann das zu Recht nicht glauben. Niemand kann Mineralwasser „herstellen“ – nicht einmal die Brunnen-Unternehmen, die es auf den Markt bringen. Denn Mineralwasser ist ein Naturprodukt, das in einem langen Prozess entsteht und aus großen Tiefen gewonnen wird. Diese unterirdischen Quellvorkommen sind vor jeglicher Umweltverschmutzung geschützt. Mineralwasser wird immer direkt an der Quelle abgefüllt, um seine Reinheit und Frische bis auf den Tisch des Endverbrauchers zu bewahren. Dies ist auch gesetzlich so vorgeschrieben.

Ein Wasser, das diese speziellen Anforderungen nicht erfüllt, darf nicht als Mineralwasser bezeichnet werden. Die sogenannten Sprudler-Geräte versetzen das Leitungswasser lediglich mit Kohlensäure. Dadurch wird das Wasser zwar sprudelig, aber nicht zu Mineralwasser. Die ursprüngliche Reinheit, das Merkmal von Mineralwasser, lässt sich nicht nachträglich herstellen. Außerdem enthält Mineralwasser Mineralien und Spurenelemente, die ernährungsphysiologische Wirkungen haben. Einfacher ausgedrückt: Sie entfalten günstige Wirkungen auf den menschlichen Organismus. Dem Leitungswasser kann man durch Zugabe von Kohlensäure weder die ursprüngliche Reinheit noch die ernährungsphysiologischen Wirkungen von Mineralien verleihen.

Spurenelemente
Siehe den Stichpunkt Mineralien und Spurenelemente.